Isabelle Wenzel

 

WEIHNACHTSWARTE

So wie immer.

Eröffnungsfest und erster Verkaufstag
Freitag, der 02.12.2016 um 19.00 Uhr

Weitere Verkaufstage sind:
03.12. von 14 bis 19 Uhr,
04.12. von 14 bis 17 Uhr,
06.12 und 08.12. von 16 bis 19 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung.

In der Warte für Kunst werden dieses Jahr Arbeiten von 31 spannenden, internationalen und nationalen Künstler/innen gezeigt, die für einen kleinen Preis käuflich zu erwerben sind.

Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Kunstwerke wird die Arbeit der Warte für Kunst unterstützt, um weiterhin kommende Ausstellungen weiterhin realisieren zu können.

Teilnehmende Künstler*innen
Romina Abate / Renke Brand / G.E. Emi / Ekachai Eksaroj / Alexander Gehring / Rosa-Violetta Grötsch / Albert Grøndahl / Frederike Vidal & Judtih Groth / Maude Grübel / Angelika Höger / Tanja Jürgensen / Katrin Kamrau / Lilly Lullay / Benjamin Loch / Philipp Merkelbach / Charlotte Mumm / Eric Pries / Bernhard Prinz / Flaut Michael Rauch / Thomas Reymann / Leo Riegel / Michael Rockel / Lars Rosenbohm / Max Sand / Daniel Stubenvoll / Markus Uhr / Moritz Unger / Frederik Vidal / Anja Vogel / Maja Wirkus / Thomas Zika / Tetyana Zolotopupova


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Katrin Kamrau

DAS OBJEKT

29.10. bis 25.11.2016

Eröffnung der Ausstellung
28.10.2016 um 19 Uhr

.. noch immer sitze ich vor einem Blatt lichtempfindlichen Papiers und denke ...
(nach Man Ray)

DAS OBJEKT ist eine Ausstellung die durch die Teilnahme ihrer Besucher ensteht.

Grundlage der Ausstellung ist das in 2014 entstandene Künstlerbuch DAS OBJEKT, welches eine spielerisch - subjektive Betrachtung von Bildern und Symbolen ist, die in westeuropäischen Fototechnikbüchern verwendet werden, um optische Gesetze zu erläutern.

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Maude Grübel

JARDIN D'ESSAI

27.08 bis 23.09.2016

Eröffnung der Ausstellung
26.08.2016 um 19.00 Uhr

Teilnahme an der
Kasseler Museumsnacht
03.09.2016

Seit nun mehr sieben Jahre reist Maude Grübel nach Algier und in die nahe Umgebung. Mit der Kamera versucht sie die dortige Gegenwart zu archälogisieren und lässt dabei ihre subjektive Realität mit der Präsenz verschwimmen.

Verlassene Orte, urbane Räume, landschaftliche Anordnungen und stille Portraits visualisieren konstruierte Geschichten und vermischen sich zu neuen. Geschichten, die nicht enden, die kommen und gehen.

Die dabei entspringenden Ambivalenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Abstraktion, Nähe und Ferne stehen sinnbildlich für den Jardin d’essai, den Versuchsgarten, der auf den «Jardin d’essai de Hamma» in der Stadt Algiers verweist. Ein Ort, der als Ausdruck für das „Dazwischen Sein“ zu sein scheint.

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Isabelle Wenzel

 

Albert Grøndahl

METHODS OF TILLING THE SOIL

21.05. bis 17.06.2016

Eröffnung der Ausstellung
20.05.2016 um 20 Uhr

albertgrondahl.com

Mit seiner Einzelausstellung "Methods of Tilling the Soil“ stellt Albert Grøndahl eine fiktive anthropologische Untersuchung an: Seine fotografischen Arbeiten hinterfragen die Natur und die menschliche Existenz in Form von Souvenirs einer fiktiven Reise, die er als Forscher in Form von verfremdeten Fragmenten im Fixierbad seiner Dunkelkammer wieder auftauchen lässt.

Albert Grøndahl mag es sich selbst als „Sammler von Erfahrungen“ zu sehen. Als visuellen Abenteurer. Dabei findet er seine Motive wie ein Jäger und Sammler ganz intuitiv. Für "Methods of Tilling the Soil“ bedient er sich jedoch einer besonderen Strategie, in dem er seine Bilder vom klassischen fotografischen Prozess löst und sie in andere Bildsysteme überführt, um einen neuen Ansatz im Umgang mit visuellen Erinnerungen zu ermöglichen. So spielen bei ihm sowohl skulpturale Elemente eine Rolle, wie auch der Umgang mit verschiedenen fotografischen Emulsionen.

Er stellt den physischen Aspekt seiner Fotografien in den Mittelpunkt und erwirkt dadurch eine erhöhte Dynamik zwischen Referenz (dem Abbild) und dem Objekt (dem fotografischen Print). In seinem Herstellungsprozess wird das Motiv jedes einzelnen Bildes zu einer neuen, nicht-reproduzierbaren Oberfläche.
Mit dem Ziel bekannte Bildstrategien zu umgehen, entstehen nicht nur Abbilder des ‚gefundenen‘ Moments, sondern die Einzigartigkeit dieses Moments wird durch die Geste des Objekts besonders herausgestellt.

Das traditionelle, rein mechanische Medium Fotografie wird hier erweitert durch den künstlerischen Eingriff und formt einen neuen, phänomenologischen Körper. Diese Symbiose führt in seiner Arbeit "Methods of Tilling the Soil“ zu einem intensiven kulturellen wie emotionalem Austausch, jenseits jeder gängigen Landkarte.

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Isabelle Wenzel

 

Lilly Lulay

UPLOAD YOURSELF

16.04. bis 13.05.2016

Eröffnung der Ausstellung und Buchpräsentation
15.04.2016 um 19 Uhr

lillylulay.de


Die Opulenz von Bildern hält die Künstlerin Lilly Lulay davon ab Neue zu produzieren.
Vielmehr nutzt sie öffentliche und private Bild- und Fotoarchive als Grundlagen ihres künstlerischen Schaffens. Bilder aus dem Internet, gefundene vom Flohmarkt oder geschenkte Fotografien von Freunden ergeben Material für neue Werkreihen, die sich in Form von Collagen, Installationen oder als Strickereien manifestieren. Dabei zielt die manuelle Postproduktion immer darauf ab, die theoretischen Grundlagen des fotografischen Mediums zu untersuchen und hinterfragen. Im Zentrum ihrer künstlerischen Forschung steht somit die technologische Entwicklung des Bildes und die damit verbundene Veränderung im Sozialverhalten der Menschen, und die folgenden Mechanismen der individuellen und kollektiven Wahrnehmung.

In Lilly Lulays Ausstellung UPLOAD YOURSELF ergänzt und führt sie die in 2015 entstandene Werkgruppe Portrait fbarchive25042015 weiter. Quelle dieser Werkgruppe ist der visuelle Inhalt eines Facebook Accounts. Lilly Lulay eignet sich die dort versammelten Bilddateien an und arbeitet dieses personalisierte Informationsnetzwerk analog auf und setzt in einer Wandskulptur wieder neu zusammen. Dadurch ergibt sich nicht nur das Portrait einer Privatperson, sondern eine Skulptur, die verdeutlicht, welches Volumen an Informationen einen allgemeinen Facebook Avatar ausmacht.

Eine bewegte Collage, per Video dokumentiert, ist das zweite Element von Liquid Portrait fbarchive25042015. Sie besteht aus den weggeschnittenen, vornehmlich monochromen Überbleibseln der Wandskulptur, aus hunderten, Fotofragmenten, die nach farblichen Parametern geordneten und Zentimeter hoch übereinander geschichtet wurden. Es herrscht ein Überangebot an visuellen Informationen, das ähnlich der Nutzeroberfläche eines Facebookaccounts, stets aufs Neue Aufmerksamkeit des Betrachter einfordert. In einen Zustand versetzt, der zwischen dem Erwarten eines neuen Höhepunkts und Überdruss schwebt, möchte man am liebsten selbst eingreifen, das Bild anhalten, weiter scrollen oder zurückspulen.

Lilly Lulay ist 1985 in Frankfurt geboren. Sie absolvierte das Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Ihre Arbeiten waren in nationalen und internationalen Ausstellungen in New York, Amsterdam, Berlin, Modena, Bordeaux und Paris zu sehen uns sind in den Sammlungen wie George Estman Museum, New York, Fondazione Fotografia di Modena und Deutsche Börse Photography Foundation vertreten.

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Isabelle Wenzel

 

Michael Rockel

BOULEVARD DER ZERBRÖSELTEN TRÄUME

20.02. bis 19.03.2016

Eröffnung der Ausstellung
19.02.2015 um 19 Uhr

www.michaelrockel.com


In seinen zwischen Alchemie und Popzitat angelegten Skulpturen und Installationen untersucht Michael Rockel das Zusammenwirken von Materialien und Objekten und deren gegenseitige Beeinflussung und Wechselwirkung. Seine Arbeiten entstehen zumeist prozesshaft in einem transformativen Raum. Das Material ist dabei stets Ausgangspunkt und entwickelt in Kombination mit anderen Objekten eine visuelle Erfahrungsebene, die die jeweiligen Materialien in eine neue ungewohnte Beziehung setzt. Funktionslose Objekte und an sich billiger Kitsch stehen dabei gleichberechtigt neben aufgeladenen Symbolträgern und teuer anmutenden Materialien. Sie besitzen teilweise eine ausgewogene Harmonie, sind jedoch genauso nah am Umfallen, Auflösen, Vergilben, Vertrocknen und erzeugen dadurch eine imaginäre, beinah performative Bewegung im Raum. Pigment, Plastik, Holz, Flüssigseife oder Glas dienen ihm als verbindende Elemente. In seinen Arbeiten werden sie aufgerieben, zerbröselt, geschmolzen und wieder zusammengesetzt. In diesem Transfusionsprozess können die einzelnen Objekte dabei physisch miteinander verschmolzen sein, aber auch vollkommen losgelöst nebeneinander stehen. Letztendlich geht es in seinen Installationen und Skulpturen um eine Rückkehr zum Ursprung des künstlerischen Schaffens: Der Faszination für das Material selbst und den Künstler, der in alchemistischer Tradition mit ihnen arbeitet.

Auf einer weiteren Ebene spielt er geschickt mit Titeln und Zitaten, greift nach Absurditäten der Popkultur, seziert die verschiedenen Deutungsebenen und macht sie sich zu eigen. Innerhalb dieser ‚Remixe‘ werden neue inhärente Bezüge zu den Objekten geschaffen, die zugleich offen für neue Kombinationen im Sinne einer selbstverständlichen, reflexiven Suche nach neuen Identitäten sind.

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WeihnachtsWarte

Alle Jahre wieder

Groß- und kleinformatige Werke für groß- und kleinformatige Geldbeutel von Künstler/innen weltweit

Eröffnungsfest und erster Verkaufstag
Freitag, der 04.12.2015
um 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage:
Samstag, der 05.12.2015 von 14 bis 19 Uhr
Sonntag, der 06.12.2015
von 14 bis 17 Uhr

Es ist wieder soweit!

Dieses Jahr stellen 38 spannende internationale und nationale Künstler/innen aus und stellen ihre Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulpturen für einen kleinen Preis zum Verkauf. Durch ihren Verkauf können die kommenden Ausstellungen realisiert werden.

Teilnehmende Künstler/innen
Romina Abate / Stefan Bast / Daniel von Bothmer / Renke Brand / G.E. Emi / Ekachai Eksaroj / Alexander Gehring / Christine Gensheimer / Jens Gerber / Albert Grøndahl / Frederike Vidal & Judtih Groth / Maude Grübel / Angelika Höger / Thilo Jenssen / Katrin Kamrau / Kumi Kawahara / Anja Köhne / Benjamin Loch / Kati Liebert / Selina Lutz / Friederike Lorenz / Philipp Merkelbach / Susanne Mögling / Charlotte Mumm / Eric Pries & Maja Wirkus / Flaut Michael Rauch / Leo Riegel / René Rogge / Lars Rosenbohm / Thomas Schellenberger / Ann Schomburg / Daniel Stubenvoll / Catrine Val / Melanie Vogel / Duncan Whyte / Paula Winkler

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Paula Winkler

Centerfolds

06.09. bis 02.10.2015

Eröffnung der Ausstellung
05.09.2015 um 17 Uhr

www.paulawinkler.com


Fragen um den Körper, Geschlecht und Sexualität sind zentrale Themen in den Arbeiten von Paula Winkler. Ihre Arbeit Centerfolds besteht aus mehreren männlichen Akten. Die in der Aufstellung der Körper offenbarte Absicht und die detaillierte Ausarbeitung der Szenarien dienen sowohl dazu den Körper zu verherrlichen als auch den künstlichen Charakter des Bilder selbst zu betonen. Paula Winkler arbeitet mit Verweisen auf die Kunstgeschichte und auf die männliche Ikonografie wobei sie mit der Tradition bricht, in der der Mann der aktive Part ist, der seine sexuellen Impulse wahrnimmt und nährt, und die Frau den passiven Part einnimmt und dargestellt wird, um als Objekt der (männlichen) Begierde zu dienen. In Centerfolds behauptet sich der Akt als ein analytisches und kritisches Genre und der Körper wird als ein Ort von sozialen und politischen Ausdrucksformen angenommen.

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Franz Markus Kämmerer

Platzhalter 1–14

04.07. bis 19.07.2015

Eröffnung der Ausstellung
03.07.2015 um 19 Uhr


Franz Markus Kämmerers Platzhalter-Plakate beschäftigen sich mit den Plakaten der documenta und ihren eigenen verborgenen Erzählungen. Durch die Neuanordnung von Informationsbausteinen erschließen sich Zusammenhänge zwischen grafischer Gestaltung und der Entwicklung der Ausstellungsreihe. Es folgt eine Mutmaßung über das visuelle Gesicht der documenta 14.

Zum documenta Geburtstagsfest am 19.07. um 15 Uhr:
Plauderstunde mit Prof. Bernard Stein und Franz Markus Kämmerer

In der Plauderstunde diskutieren Prof. Bernard Stein und Franz Markus Kämmerer über Zeichensysteme und Aufmerksamkeit, Erscheinungsbilder und visuelle Kommunikation.



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kijk:papers

Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen

kijk:papers ist geöffnet am:
04.06. 15h - 22h
05. und 06.06. 14h - 22h
07.06. 13h - 17h

organized by:
malenki.net


Im Juni wird die zweite Folge von kijk:papers in der Warte für Kunst stattfinden. Vom 04. bis zum 07. Juni zeigen wir über 100 aktuelle selbstverlegte oder von kleinen Verlagen herausgegebene Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen mit einem Fokus auf das optische Bild. In der Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit die gezeigten Arbeiten in entspannter Atmosphäre zu entdecken, Vorträge und Gespräche zu einzelnen Publikationen zu hören und mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Lotte Reimann, Sven Lindhorst-Emme, Harvey Benge, Sara Pedde, Tommaso Tanini / Discipula Editions u.a. werden Vorträge zu ihren Arbeiten halten.

mit dabei: Marte Aas (no), Arno Auer (de), Annemie Augustijns (be), Roman Barkauf (de), Jezabel Baudo (de), Zoé Beausire (de), Norman Beierle (nl), Harvey Benge (nz), Véronique Besnard (fr), Laurianne Bixhain (lu), Thomas Bonfert (at), Nadja Bournonville (de), Karianne Bueno (nl), Dani Cardona (es), Anna de Jong (nl), Annelies de Mey (be), Marion Denis (de), Simone Donati (it), Philipp Dorl (uk), Iphygenia Dubois (be), Christoph Engel (de), Malin Gewinner (de), Elisa Goldammer (de), Eric Gottesman (us), Marcin Grabowiecki (pl), Peter Granser (de), Liesbet Grupping (be), Simon Hempel (de), Jan Hoek (nl), Lukas Hoffmann (de), Marianne Hommersom (nl), Lore Horré (be), Debby Huysmans (be), Natalia Jordanova (de), Katrin Kamrau (de), Christian Kasners (de), Kazue Kawase (jp), Yves Kerckhoffs (be), Kasia Klimpel (nl), Petra Elena Köhle (de), Aglaia Konrad (at), Birgit Krause (de), Karsten Kronas (de), Marius Land (de), Ola Lanko (nl), Christina Leithe H. (no), Alexandra Lethbridge (uk), Line Bøhmer Løkken (no), Tamara Lorenz (de), Garry Loughlin (ie), Sara-Lena Maierhofer (de), Henrik Malmström (de), Judith Michel (de), Anne-Lena Michel (de), Hana Miletić (be), Peter Miller (fr), William Minke (de), Mitko Mitkov / 1% of ONE Verlag (de), Conrad Müller (de), Fabrizio Musu (it), Johannes Nadeno (de), Nicolas Vermot Petit-Outhenin (ch), Sabine Niggemann (de), Sarah Pedde (de), Antje Peters (nl), Emma Phillips (au), Magdalena Pilko (nl), Lotte Reimann (de), Natalie Richter (de), Daniela Risch (de), Alexander Rosenkranz (de), Johan Rosenmunthe (dk), Caspar Sänger (de), Jenny Schäfer (de), Robert Schlotter (de), Dan Schmahl (us), Arne Schmitt (de), Jannis Schulze (de), Anika Schwarzlose (nl), Dries Segers (be), Rebekka Seubert (de), Juliane Siedler (de), Matej Sitar (sl), Daniel Stubenvoll (de), Maria Sturm (de), Tommaso Tanini (it), The Cool Couple (it), Clémentine Thomas (es), Christian Tiefensee (de), Joris Vandecatseye (be), Stefan Vanthuyne (be), Diane Vincent (de), Saloshanka Vitus (de), Melanie Vogel (de), Dorothee Waldenmaier (de), Kolja Warnecke (de), Shuchang Xie (de), Timur Yüksel (de) und Hanna Zänker (de.)

Das aktuelle Programm finden Sie auf: www.kijk.cc



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La Galeriefest

ALLER - RETOUR

in der Kasseler Südstadt
08.05. bis 13.05.2015


Isabelle Wenzel

Kunstinteressierten und -kennern bietet sich vom 08.05. bis zum 13.05.2105 wieder die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die Kunstszene Kassels zu bekommen.
Mit viel Engagement ist ein Programm entstanden, das Abwechslung und Unterhaltung bietet. Neben Ausstellungen, Performances und weiteren Aktionen der Künstler, ermöglichen verschiedene Führungen für Erwachsene und Kinder den inhaltlichen Einstieg in die Kunstwerke auch für Laien. Für kurzweilige Unterhaltung sorgen ergänzend ein Musikfestival und Angebote für Familien.
Schwerpunkt in diesem Jahr ist der Dialog zwischen französischen und deutschen Künstlern. Dazu werden Positionen von Künstlern aus Paris, Marseille und Mulhouse mit künstlerischen Positionen aus Kassel und Berlin und anderen Orts in Bezug gesetzt und zur Disposition gestellt.
Das Galeriefest 2015 wird am 08.05. um 19 Uhr durch eine offizielle Eröffnung der gemeinsamen Vernissage eingeleitet und endet mit am 13.05. mit einer Veranstaltung auf dem Opernplatz in der Kasseler Innenstadt.

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Isabelle Wenzel

 

Eric Pries

UNIWERSUM

07.03. bis 17.4.2015

Eröffnung der Ausstellung
06.03.2015 um 19.00 Uhr

Die Ausstellung "Uniwersum" von Eric Pries zeigt eine Textarbeit, die im Laufe des letzten Jahres entstanden ist.
In der Ausstellung bewegen sich Texte, fort vom Ort des Geschehens, hin zu einer installativen Arbeit im Raum. Sie formieren sich neu, und changieren zwischen Zeichnungen, Fotografie und Ton. Eric Pries fragt mit seiner Arbeit nach der Kontinuität von Geschichten, aus welchen Informationen sie bestehen und woher sie kommen, wer sie erzählt. Wie wichtig sind biografische Konsistenzen und welche sozialen Erwartungshaltung wird dem zugeschrieben. Welche Meinungsbilder und deren Enttäuschung können sie beinhalten und wie ist unser Umgang damit? Eine Arbeit, die Abbrüche verhandelt und gleichzeitig von Abbrüchen handelt.

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Leonard Riegel

ALLES MUSS RAUS

Zeichnungen aus dem Kellergeschoss

31.01 bis 22.02.2015

Eröffnung der Ausstellung
30.01.2015 um 19.00 Uhr

www.leonardriegel.de


Isabelle Wenzel

Wohin mit der seltsamen Eingebung, mit der man morgens aufwacht?
Wohin mit der Beobachtung auf der Straße, die banal scheint und sich doch zurück ins Gedächtnis schleicht?
Wohin mit der nutzlosen Information, die dennoch inspiriert?

Ein Jahr lang hielt Illustrator und Comiczeichner Leonard Riegel Begebenheiten, Ideen und gedankliche Spielereien auf über 300 Kohlestiftzeichnungen fest und veröffentlichte sie täglich auf seinem Blog. Der rote Faden dieses Projektes bildet neben der formalen Einheitlichkeit das Spiel von Bild und Text, sowie die Gratwanderung zwischen Humor und Irritation. "Alles muss raus! - Zeichnungen aus dem Kellergeschoss", bezeichnet zudem die planmäßige Selbstveräußerung des Künstlers. Ein Teil seiner Arbeit ist nun in der Ausstellung zu sehen.

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Isabelle Wenzel

 

WeihnachtsWarte

Groß- und kleinformatige Werke für groß- und kleinformatige Geldbeutel von Künstler/innen weltweit.

Eröffnungsfest und erster Verkaufstag: 05.12.2014 ab 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage:
Samstag, den 06.12. von 13 bis 19 Uhr, Sonntag, den 07.12. von 13 bis 17 Uhr
Dienstag, den 9.12. und Donnerstag, den 11.12. von 16 bis 19 Uhr

Auch dieses Jahre zeigen in der Warte für Kunst sechsunddreißig nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten. Zu einem kleinen Preis sind Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Zeichnungen und Collagen zu erwerben. Durch ihren Verkauf können die kommenden Ausstellungen realisiert werden.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Romina Abate / Maxwell Anderson / Stefan Bast / Julia Bavyka / Sigurd Beyer / Daniel von Bothmer / Ekachai Eksaroj / G.E. Emi / Angela Ender / Alexander Gehring / Jens Gerber / Albert Grøndahl / Frederike Vidal & Judtih Groth / Maude Grübel / Max Hänisch / Mariana Heredia / Angelika Höger / Thilo Jenssen / Tanja Jürgensen / Anja Köhne / Kati Liebert / Friederike Lorenz / Christof Lutz / Charlotte Mumm / Eric Pries & Maja Wirkus / Flaut Michael Rauch / Leo Riegel / Lars Rosenbohm / Ann Schomburg / Daniel Stubenvoll / Markus Uhr / Frederick Vidal / Melanie Vogel / Paula Winkler / Duncan Whyte / Thomas Zika

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Isabelle Wenzel

 

Michael Gärtner & Jaydn Hubrecht

SOFT

23.11. bis 27.11.2014

Eröffnung der Ausstellung
22.11.2014 von 19.00 bis 21.00 Uhr
mit Drinks im Weinbergkrug

Kuration & Begrüßung
Amelie Jakubek

SOFT ist eine Reise ins Ungewisse – als Gegenpol zur Ausstellung AUSSER HAUS, die zuvor in der Warte für Kunst gezeigt wurde, inszenieren die zwei KünstlerInnen radikal ihre Liebe zur Freiheit, sich nicht rechtfertigen zu müssen. ACAD&C’s KünstlerInnen-Duo Michael Gärtner und Jaydn Hubrecht haben sich mit ihrer Kollaboration auf die Suche nach den Konditionen unserer Gesellschaft begeben, die Intuition als Richtmaß verneinen und setzen sich mit SOFT bravourös über sie hinweg.
Was sie treibt und determiniert, ignorieren sie, um das zu feiern, was sie selbst überrascht. Eine Bedeutung, die aus einem losen Haufen von Assoziationen empor schwebt, ein gültiges Symbol, das sich aus dem Vagen vergegenständlicht , das Unwahrscheinliche, das plötzlich zur Realität wird, ist das, was die beiden KünstlerInnen in ihrer Installation bereitstellen und servieren. Wie man sich die Streicheleinheiten für das Unbewusste abholt, bleibt aber vorerst noch ein Geheimnis, was verraten werden kann, ist jedoch, dass es nicht ganz ungefährlich sein wird.
acadandc.org

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Isabelle Wenzel

 

AUSSER HAUS

18.10 bis 20.11.2014

Eröffnung der Ausstellung
17.10.2014 um 19.00 Uhr

Begrüssung
Ann Charlotte Günzel

Kuration
Melanie Vogel und Anja Köhne

Die Ausstellung "Ausser Haus" zeigt Fotografien aus einer Privatsammlung von etwa 1972 bis heute. Die Werke werden zum ersten Mal in der Warte für Kunst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

"Ausser Haus" bezieht sich dabei auf den Kontext der Galerie als Institution. Zur Diskussion stehen die Fragen: Braucht ein Bild überhaupt einen Künstler? Oder eher eine Institution, die es ausstellt? Liegt die Kunst im Bild selbst?

"Ausser Haus" versucht, das Spannungsverhältnis zwischen Künstler, Institutionen, Publikum und Zufall auszuloten. Es geht um die Frage, was ein Bild braucht um Kunst zu sein. Und welche Bedeutung schreibt allein dieser Text den Bildern zu?

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Isabelle Wenzel

 

Jakub Šimcik & Johanna Maxl

DREAMS OF BEING DEAD -
Was wissen wir über das Ende?

30.08 bis 25.09.2014

Eröffnung der Ausstellung
29.08.2014 um 19 Uhr

Zur Museumsnacht am 06.09.2014 um 20:00 Uhr
Lesung und Performance mit Johanna Maxl

Was wissen wir über das Ende?

Eine flüchtige Begegnung im Wald ist Gegenstand der Ausstellung „Was wissen wir über das Ende?“ von Autorin Johanna Maxl und Medienkünstler Jakub Šimčik . Alles beginnt 2011, als Johanna Maxl beim Waldspaziergang im Bärlauch einen jungen Mann anspricht, weil der ein Miniaturhaus filmt, das er, wie sie von ihm erfährt aus einem Alptraum rekonstruiert hat. Johanna Maxl geht nach Hause und schreibt die Begegnung auf.

Drei Jahre später spricht Jakub Šimčik Johanna Maxl beim Gründungstreffen einer Initiative für die Kollaboration von bildender Kunst und Literatur an. Im Lauf der nächsten Monate lernen die beiden ihre Arbeiten kennen und finden im Planungsgespräch über ihr erstes gemeinsames Projekt heraus, dass sie einander schon einmal begegnet sind: im Wald.

Im Kontext dieser Erkenntnis sichten sie das damals unabhängig voneinander entstandene Video- und Textmaterial und bauen darauf einen Anfang, ihre erste Kollaboration: Was wissen wir über das Ende? In der entstandenen Videoarbeit wird das ursprüngliche Material dazu benutzt über die verschiedenartigen Wahrnehmungsweisen, Ästhetiken und Medien von Jakub Šimčik und Johanna Maxl zu reflektieren.

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Daniela Djukic

Herr Vogel und ich kommen zu keinem Ergebnis

24.05 bis 20.06.2014

Eröffnung der Ausstellung
23.05.2014 um 20.00 Uhr

www.danieladjukic.com


Isabelle Wenzel

»Herr Vogel und ich kommen zu keinem Ergebnis« ist eine pseudowissenschaftliche Studie, in der das Feld der Pseudowissenschaft an zwei Beispielen untersucht wird. Die grenzwissenschaftlichen Annäherungen finden zum Einen durch Hans-Jörg Vogel, Hobby-Kryptozoologe, und zum Anderen durch Daniela Djukic, Fotografin, statt. Die Ergebnisse beider Akteure als Pseudowissenschaftler werden in ihrer Prozesshaftigkeit einander gegenübergestellt. Durch Zuhilfenahme bekannter Präsentationsformen aus naturhistorischen Museen soll die Arbeit eine Verunsicherung in Bezug auf Authentizität und Glaubwürdigkeit von Wissenschaft wie auch vertrauten Wahrnehmungskontexten bewirken.

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Isabelle Wenzel

Ruth van Beek

THE REHEARSAL

22.02 bis 21.03.2014

Eröffnung der Ausstellung
21.02.2014 um 19.00 Uhr

www.ruthvanbeek.com

Ruth van Beek arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis mit den Mitteln der Collage. In der Warte für Kunst wird sie ihre neueste Arbeit ‚The Rehersal’ zeigen. Ausgangsmaterial für ihre teilweise grotesken Bild-Neuerschaffungen sind über die Jahre gesammelte Fotografien - gefunden in alten Gebrauchsanleitungen und Handbüchern - die sie aus ihren selbsterklärenden Kontexten herausreißt, um ihnen in ihren Collagen neue Sinnzusammenhänge zuzuweisen. Dabei werden die anleitenden Bilder selbst zur Anleitung ihres eigenen künstlerischen Arbeitsprozesses. Im Mittelpunkt stehen dabei immer wieder die Hände, die als formgebendes Werkzeug die Bildmaterialien zerteilen, zerschneiden oder zerpflücken um sie dadurch in neue mystische Zusammenhänge zu stellen. Dabei verschwinden nach und nach die eigentlich doch so nüchternen Gesten der Gebrauchsanleitung und machen Platz für ein kurioses Ritual in dem den Objekten auf dem Papier Leben eingehaucht wird und sie Raum schaffen für neue Assoziationen und Geschichten.

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Isabelle Wenzel

Julia Bavyka

WIE DIE FAUST AUFS AUGE

24.01 bis 31.01. 2014

Eröffnung der Ausstellung
23.01.2014 um 19.00 Uhr

Der Ausdruck passen wie die Faust aufs Auge wird in zwei Bedeutungen verwendet:
1. überhaupt nicht passen
2. genau passen

Die ursprüngliche Bedeutung, sagt das Internet, ist die des Nichtpassens: die harte Faust, das zarte Auge – physiologisch gesehen extreme Widersprüche. Durch häufigen ironischen Gebrauch entwickelte sich die gegenteilige Bedeutung des ‚ganz genau Passens’.

Die doppeldeutige Redewendung bietet einen seltsamen Moment an, in dem eine Paradoxie in der Vorstellung auftaucht. In einem Gewaltakt bemüht sich die physiologisch stärkere Faust, die Sehfunktion des physiologisch schwächeren Auges zu verhindern, während sich gleichzeitig überraschend eine exakte Passförmigkeit herausstellt. Oder eben nicht. So bleibt in diesem Fall die Frage nach der Passförmigkeit – als ethische, nicht als physiologische Frage.

Geschieht auch hier die Normalisierung durch Wiederholung, so lange bis der Gewöhnungsprozess abgeschlossen ist? In den Räumen der Warte für Kunst handeln Personen mit Dingen; und alle, die die Galerie besuchen, sind eingeladen, sich an den Handlungen zu beteiligen.

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WeihnachtsWarte

Eröffnungsfest und
erster Verkaufstag

06.12.2013 ab 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage:
07. und 08.12.2013
von 13 bis 19 Uhr
10. und 12.12.2013
von 16 bis 19 Uhr


Isabelle Wenzel

Alle Jahre wieder!

Dieses Jahr stellen 42 spannende internationale und nationale Künstler/innen aus und stellen ihre Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulpturen für einen kleinen Preis zum Verkauf.

Zusammen mit Raum für urbane Experimente, WIKULLiL, Tokonoma, FBI, Galerie Ulrike Petschelt und Galerie Rasch verwandelt sich die Frankfurter Strasse zu einer vorweihnachtliche Kunst Meile.

Teilnehmende Künstler/innen
Maxwell Anderson/ Julia Bavyka/ Renke Brandt/ Daniel von Bothmer/ Angela Ender/ Ekachai Eksaroj/ Friederike Lorenz/ Stefan Gebhardt/ Alexander Gehring/ Jens Gerber/ Albert Grøndahl/ Frederike Vidal & Judtih Groth/ Maude Grübel/ Cosima Hawemann/ Angelika Höger/ Thilo Jenssen/ Tanja Jürgensen/ Anja Köhne/ Kati Liebert/ Sara-Lena Maierhofer/ Christof Lutz/ Rana Matloub/ Charlotte Mumm/ Eric Pries/ Flaut Michael Rauch/ Lotte Reimann/ Katharina Röser/ Lars Rosenbohm/ Marina Rüdiger/ Katja Smith/ Ann Schomburg/ Daniel Stubenvoll/ Frederick Vidal/ Melanie Vogel/ Paula Winkler/ Severin Wohlleben/ Duncan Whyte/ Thomas Zika


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Sara-Lena Maierhofer

DEAR Clark

19.10. bis 21.11.2013

Eröffnung der Ausstellung
18.10.2013 um 19.00 Uhr

Buchvorstellung mit Sara-Lena Maierhofer und Gästen
26.10.2013 um 18.00 Uhr


Isabelle Wenzel

Eine Schere verwandelt
ein Pferd in ein Einhorn
Ein neuer Name verwandelt
einen Mann in einen Hochstapler
Ein Ereignis wird zu einer Erzählung
Ein Zebra verliebt sich
Ein Selbst bewegt sich

Das Einhorn ist Teil der Arbeit Dear Clark, einer praktischen wie theoretischen Studie zu der Figur des Hochstaplers. Sie besteht aus eigenen und gefundenen Fotografien und Dokumenten und versucht mithilfe unterschiedlicher Herangehensweisen den Hochstapler als Phänomen zu beschreiben.
Unterteilt in sieben Kapitel untersuche ich seine Verhaltensweisen, Erscheinung und Entstehung. Doppelgänger, Zwillinge und gespaltene Persönlichkeiten sowie ein Zebroid und ein Hochstapler Toast werden zu einem Teil der Studie.
Praktisches Forschungsobjekt ist der Hochstapler Clark Rockefeller, geboren als Christian Karl Gerhartsreiter in Bayern. Er lebte 30 Jahre unter verschiedenen Identitäten
in den USA, bis er schließlich 2008 vom FBI gefasst wurde. Ich bin seinen Spuren gefolgt, habe Menschen und Orte in den USA aufgesucht, die Teil seiner unterschiedlichen Leben waren.
„Christian Karl, etwas gewöhnlich und wenig eindrucksvoll. Er entwarf schönere und klingendere Namen: Christopher Crowe, Clark Rockefeller. Er erschuf seine eigene Wirklichkeit und man glaubte ihm. Mit jedem neuen Namen ließ er sein altes Leben hinter sich als hätte es das nie gegeben. Beinahe spurlos.“ Sara Lena Maierhofer

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Depot für konzentrierte Hortung

vom 31.08 bis 03.10.2013

Eröffung der Ausstellung
am Freitag, dem 30. August 2013 um 19 Uhr
entlang der Frankfurter Straße

Warte für Kunst
Olaf Behnke / Nadine Wohld

Tokonoma
Benjamin Binder

Galerie Ulrike Petschelt
Uwe Breckner / Matthias Elsen / Nadine Wohld

Galerie Rasch
Stephan Albrecht / Doris Schüller

Isabelle Wenzel

Die inhaltlichen Zusammenhänge der Arbeiten, die in Galerien der Kasseler Südstadt ausgestellt werden, sind zum einen Dichte, Detailfülle und Akribie, mit der die KünstlerInnen zu arbeiten scheinen. Zum anderen werden die Galerien während der Zeit der Ausstellung ein temporäres Depot (ein Ort) für diese dichte, sprich konzentrierte, Ansammlung (Hortung) sein, die den ausgewählten Arbeiten allesamt innewohnt. Der Titel der Ausstellung ergibt sich aus diesen formellen Gesichtspunkten.

Interessant erscheint den Ausstellern vor allem der »Dialog«, den die Werke mit deren Betrachtern und ihnen selbst eingehen werden. Was macht die Ausstellung mit dem Kunstverständnis eines jeden von uns? Hinterfragt sie oder definiert diese gar neue Aspekte unserer Vorstellungen? Künstlerische Ausdrucksformen und Motivationen, aus denen heraus sie genutzt werden, gibt es in unserer Gesellschaft in mannigfaltiger Weise. Die Ausstellung verfolgt das Ziel, als Teil dieser Vielfalt betrachtet, reflektiert und diskutiert zu werden.

Mit Stephan Albrecht, Olaf Behnke, Benjamin Binder, Uwe Breckner, Matthias Elsen, Thomas Polak, Stefan Ringelschwandtner, Doris Schüller, Nadine Wohld

(Abb. Olaf Behnke, o.T. undatiert, Ausschnitt)

in Kooperation mit akku - Autismus, Kunst und Kultur e.V.

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Isabelle Wenzel

Daniel von Bothmer, Thilo Jenssen, Daniel Stubenvoll

NACH ALL DEM ERFOLG

19.07 bis 21.07.2013

Eröffnung der Ausstellung:
am Donnerstag, den 18.07.2013 um 19 Uhr

geänderte Öffnungszeiten:
Freitag und Samstag von 15 - 20 Uhr, Sonntags von 15 - 18 Uhr

Im bürgerlichen Kunstbegriff suggeriert Erfolg noch immer, dass qualitativ hochwertige Handwerkskunst voraus ging. Oder zumindest harte, ehrliche Arbeit. Aber nicht dieses mal, es wird auf die Ehrlichkeit ein Liedchen gepfiffen. Die Arbeiten der drei Kasseler Jungkünstler verdichten sich zu einem Wölkchen des Diletantismus und der absoluten Scharlatanerei. Hier wird vorgeführt, behauptet und dem sensiblen Zuhörer die Hölle heiß gemacht. Wer findet die Fehler?

(Text und Bild: Der Sammler)

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Angela Ender

STRÖMUNGS-
ABRISS

08.06. bis 12.07.2013

Eröffnung der Ausstellung
07.06. 2013 um 19.00 Uhr

www.angelaender.com



Isabelle Wenzel

"Ich stelle Skulpturen und Installationen aus gefundenen Materialien her. Meine Werkstoffe finde ich auf der Straße, bei Wohnungsauflösungen oder in 1 Euro Shops. Dabei interessiert mich die Herkunft des Materials - billlig hergestellt in China oder voller haptischer Spuren durch ein langes Leben in einem Haushalt.
Das Zusammenspiel von Gebrauchsspuren, Farben, Formen und neu Hinzugefügtem finde ich attraktiv und schön und es reizt mich, neue Formfindungen und Montagen herzustellen.
Ein Material fordert mich heraus, wenn seine unterschiedlichen Oberflächen aufeinandertreffen, wenn die Farbe mich anspringt, wenn ich die ursprüngliche Funktion des Gegenstandes nicht mehr erkenne, sondern nur noch das, was er für mich im Gedanken meines plastischen Konzepts werden kann.
Meine Skulpuren stellen oft Organisches dar, etwa Pflanzen, Körper oder Mischwesen. Die Transformation und Wiederverwertbarkeit eines Materials, das durch künstlerische Beschäftigung einen neuen Sinn oder Wert erhält, spielt eine besondere Rolle in meiner Arbeit." Angela Ender, 2013

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Isabelle Wenzel

I'D LIKE TO DOUBLE YOUR ENTENDRE

13.04. bis 23.05.2013

Eröffnung der Ausstellung
12.04.2013 um 20.00 Uhr

ermöglicht durch:
Mondriaan Fonds, Amsterdam

www.isabelle-wenzel.com



Isabelle Wenzel

Mit „I‘D Like To Double Your Entendre“ stellt sich Isabelle Wenzel die Frage nach dem performativen und skulpturalen Aspekt von Fotografie im Allgemeinen.
Anhand von klischeehaften Darstellungen des Weiblichen, die sie teils humoristisch, ironisch und provozierend umsetzt, untersucht sie Bildmuster, welche das mediale Zeitalter für das Weibliche bereithält und inwieweit unsere Wahrnehmung davon bestimmt wird.
Sie spielt mit den Klischees, lässt Körper um Körper aneinanderreihen, bis ins unkenntliche verdreht, so das sich vor allem Form, Textur und Erscheinung von Körperlichkeit abzeichnen. Somit steht das Bild wieder für sich und wirft beim Betrachter eigene Assoziationen auf.
Eigens für die Ausstellung in der Warte für Kunst durchforstet Isabelle Wenzel, wie ein Detektiv, ihr mannigfaches Archiv, auf der Suche nach der Essenz ihrer Arbeit, die sich prozesshaft im Zusammenspiel zwischen Ort und Zeit immer wieder neu zusammen setzt und neu erfindet.
Isabelle Wenzel machte 2010 an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam ihren Abschluss und nahm an zahlreichen Ausstellungen wie in der KU Galery in Taipei, Haus der Fotografie in Hamburg, Art Amsterdam bei Aschenbach & Hoflands Galleries, teil.

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Stefanie Bubert
Ulrike Schönau
Marina Sonnenberg

23.02. bis 22.03.2013

Eröffnung der Ausstellung
22.02.2013 19.00 Uhr

in Koopertion mit
akku, Autismus, Kunst und Kultur e.V.



Nachhall 2

In Zusammenarbeit mit akku - Autismus, Kunst und Kultur e.V. präsentiert die Warte für Kunst eine Auswahl der Werke von Stefanie Bubbert, Ulrike Schönau und Marina Sonneberg.

In den Tuschearbeiten von Stefanie Bubert tauchen abstrahierte Objekte wie Schuhe, Bälle, Bäume und Blumen auf. Mit kräftigem Pinselstrich und dem in Form von Schrift integrierten Titel, thematisiert sie plakativ in ihren Bildern durchgängig ein einziges Motiv.
Auf den ersten Blick erscheinen die Zeichnungen von Ulrike Schönau heiter chaotisch, bei genauerem Betrachten erschließt sich aus dem Wirrwarr vermeintlich wahllos gekritzelter Strichen und Linien ein Bild mit Rhythmen, Flächen und Körpern.
Marina Sonnenberg interessiert sich für die unterschiedlichsten Materialien, wie Papier, Pappe, Holz und Draht. Eine besondere Vorliebe hegt sie für Erdkabel, die sie von Hand zu Objekten wie Kinderwagen und Puppenbetten formt.
akku - Autismus, Kunst und Kultur e.V. präsentierte bereits 2010 eine Werkschau autistischer KünstlerInnen unter dem Titel »Ich sehe was, was du nicht siehst« in der documenta-Halle gemeinsam mit Botschafter Jan Hoet. Die Warte für Kunst befragt bekannte sowie neue Werke und konzentriert sich auf drei besondere Blickwinkel, die hier intensiv erforscht werden können.

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Weihnachtswarte

Groß- und kleinformatige Werke für groß- und kleinformatige Geldbeutel
von Künstler/innen weltweit.

Eröffnungsfest
und erster Verkaufstag:
07.12.2012 ab 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage:
08. und 09.12.2012
von 13 bis 19 Uhr
11. und 13.12 2012
von 16 bis 19 Uhr



Nachhall 2

Auch dieses Jahr, pünktlich zur Weihnachtszeit, stellen Künstler/innen aus aller Welt ihre Kunstwerke in der Warte aus. Zu einem kleinen Preis sind Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Zeichnungen und Skulpturen zu erwerben, durch deren Verkauf kommende Ausstellungen realisiert werden..

Zusammen mit dem Atelier Philosophenweg 1, dieBauer, WIKULLiL, Tokonoma,
Galerie Petschelt, Südstadt Galerie und Galerie Rasch verwandelt sich die Frankfurter Strasse zu einer vorweihnachtliche Kunst Meile.

Maxwell Anderson/ Fotografie/ London/ Annelies Bakker/ Buch/ Amsterdam/ Christoph Balkow/ Fotografie/ Berlin/ Renke Brandt/ Fotografie/ Bielefeld/ Angela Ender/ Objekt/ Berlin/ Stefan Gebhardt/ Collage/ Kassel/ Alexander Gehring/ Fotografie/ Berlin/ Jens Gerber/ Fotografie/ Leipzig/ Albert Grøndahl/ Fotografie/ Kopenhagen/ Maude Grübel/ Fotografie/ Marseille/ Simon Heufers/ Objekt/ Kassel/ Angelika Höger/ Zeichnung/ Bielefeld/ Peter Hübert/ Fotografie/ Dortmund/ Thilo Jenssen/ Malerei/ Kassel/ Tanja Jürgensen/ Fotografie/ Kassel/ Katrin Kamrau/ Fotografie/ Antwerpen/ Nils Klinger/ Fotografie/ Kassel/ Anja Köhne/ Fotografie/ Kassel/ Minu Lee/ Fotografie/ Kassel/ Kati Liebert/ Objekt/ Kassel/ Rana Matloub/ Buch/ Kassel/ Susanne Moegling/ Zeichnung/ Berlin/ Charlotte Mumm/ Malerei/ Amsterdam/ Hiromi Nakajima/ Malerie/ Tokio/ Eric Pries/ Objekt/ Kassel/ Lotte Reimann/ Fotografie/ Amsterdam/ René Rogge/ Comic/ Kassel/ Lars Rosenbohm/ Malerei/ Bielefeld/ Marina Rüdiger/ Objekt/ Leipzig/ Julia Oschatz/ Zeichnungen/ Berlin/ Daniel Stubenvoll/ Fotografie/ Kassel/ Sung Tieu/ Objekt/ Hamburg/ Melanie Vogel/ Fotografie/ Kassel/ Duncan Whyte/ Fotografie/ London/ Maja Wirkus/ Fotografie/ Kassel/ Thomas Zika/ Fotografie/ Essen

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Renke Brandt

KRÄUTER DER PROVENCE UND FOTOS VOM HUND

20.10. bis 23.11.2012

Eröffnung der Ausstellung
19.10.2012 19.00 Uhr

www.renkebrandt.de



Nachhall 2

Als Fotograf durchforstet Renke Brandt den Wohnraum nach bildwürdigen Material. Er findet es in Blumen ebenso wie in Spülschwämmen. Störende Objekte werden dabei nicht aus dem Bild verbannt, sondern mit einbezogen. So umkreisen und überschneiden sich in den Stillleben und Porträts die Zimmerpflanzen, Putzartikel und Haustiere. Durch überraschend auftretende visuelle Ähnlichkeiten verbinden sie sich und treten in Dialog. Die Idealbilder an den Wänden treffen auf den Alltag. Mal findet eine Entzauberung statt, mal wird das Schöne im Ungewollten, eigentlich Missglückten, gewürdigt. Etwa ein schief gewachsener Kaktus oder ein Abwaschstapel aus Tupperware, aus dem eine farbenfrohe Skulptur wird.

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Nachhall 2

 

Angelika Höger

DIE SPUR DES ANDEREN

08.09. bis 17.09.2012

Eröffnung der Ausstellung
07.09.2012 um 19.00 Uhr

Musikalische Begleitung zur Eröffnung
Marcus Beuter (field recordings)
Angelika Höger (housewife engineering)
Stan Pete (Voodoo Toys)

www.angelika-hoeger.de

"Markenzeichen ihrer Arbeit ist es, vergängliche Spuren der Gesellschaft vor dem Vergessen zu retten. Durch gezielte Eingriffe gibt sie unscheinbaren Elementen wie Kassenbons, Quirlen oder Gummihandschuhen eine poetische Struktur und verbildlicht damit den Willen, einer anderen, kreativen Logik Raum zu schaffen.

Sie nutzt Momente des Spiels und des Alltags, um Fragen aufzuwerfen. Gleichzeitig findet sie in jedem scheinbar belanglosen Objekt eine Möglichkeit, seinen Nutzen zu erweitern und seine festgelegte Funktion zu unterwandern. Höger spielt ein Spiel mit Möglichkeiten, die sowohl intellektuell als auch ästhetisch aufgeladen sind. Die zum Teil sperrigen Objekte, wie Spinnen oder Krakengetier aus Schirmen oder Vögelchen und Blumen aus Kassenrollen, fordern immer wieder das Recht auf kreative Entfaltung im Alltag ein - und dazu heraus, ihnen zu folgen. Man kann von einer politischen Poesie sprechen."
Daniel Neugebauer

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Albert Elias Grøndahl

GOOD BYE HORSES

25.08. bis 03.09.2012

Eröffnung der Ausstellung
24.08.2012 um 19.00 Uhr

JGS TRIO
Konzert / Jazz / Pop
30.08.2012 um 21.00 Uhr



Nachhall 2

Der dänische Künstler Albert Elias Grøndahl zeigt unter dem Titel " Good Bye Horses" Fotografien und Collagen.
Grøndahls Schwarzweiß-Fotografien sind inspiriert von der ursprünglichen Ästhetik der klassischen Dokumentarfotografie und ihrem Ethos der persönlichen Gegenwart.
Auf der Suche nach intensiven menschlichen Begegnungen vermischt sich hierbei das durch die Kamera Gesehene mit der augenscheinlichen Realität und mündet in Poesie und Obskurität

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Charlotte Mumm

DURCH DEN KOPF GEFALLEN

11.08. bis 20.08.2012

Eröffnung der Ausstellung
10.08.2012 um 19.00 Uhr

www.charlottemumm.com

Performance
Martin & The evil eyes of Nur
18.08.2012 um 21 Uhr

www.mateeon.net

Nachhall 2

"(…) Charlotte Mumm begann mit Malereien und Zeichnungen, die tastend, jedoch mit Wünschelrutenenergie Brücken zwischen seelischen Erfahrungsräumen und fassbaren Wirklichkeiten suchten. Die doppelte Berührung, die sich in dieser Artikulation von Zwischenwelten ereignet, führte sie zu Skulpturen, die in einem wilden Mix von Material und unkonventioneller Verarbeitung jeglichen Bruch mit Berührungstabus riskieren. Schichtungen erzeugen Neugier auf dadurch Verborgenes, Unbekanntes. Haptisch Ertastetes und intuitiv Berührtes, Innen und Außen gehen eine Symbiose in Gebilden ein, welche die Frage nach dem Animalischen im Menschlichen auf verwirrend verzaubernde Weise stellen. Die künstlerische Haltung von Charlotte Mumm wird begleitet von einem unauffälligen, diskreten Humor, einem Gespür dafür, dass jeder Erfahrungsweg, der künstlerische wie der kreative in vielen menschlichen Tätigkeiten, mit dem eigenen Fremden als einem Mitspieler zu rechnen hat, der sich nicht auf die Seite eines schnöde monomanischen Subjekts ziehen lässt."
Ursula Panhans Bühler

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yesyes!zine release party

Mittwoch, 08.08.2012
ab 21 Uhr

ALBERTAAALERT

Easy Listening / Melodramatischer Pop-Song / Kassel/ Berlin
albertaaalert.blogspot.de/

und

STRASSSZ

Powerpop / Punk / Budapest
www.myspace.com/556810253

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Anja Köhne

»NUR«

29.07. bis 07.08.2012

Eröffnung der Ausstellung
Samstag, den 28.07.2012 um 19.00 Uhr

anjakoehne.blogspot.de



Nachhall 2

"Warum nennt eine Künstlerin ihre Austellung nur »nur«?
Ist dies ein Fall von falscher Bescheidenheit? Oder liegt es am Klang dieser unscheinbaren Präposition, dass man hier zunächst mit einer Enttäuschung rechnet.
Das Wörtchen »nur« weckt aber auch Erwartungen - Minimal-Art, Purismus, oder eine Serie über das immer Gleiche etwa? Bei Anja Köhne geht es aber wahrscheinlich nur darum mit wie wenig Worten, oder besser Informationen, ihre Bildsprache auskommt. Genau wie in einer Konservation, in der es nur ganz wenige Worte, im besten Fall sogar überhaupt keine braucht um sich zu verstehen.
Dann ist »nur« eine ganze Menge."

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Nachhall 2

 

Martin Sommer • William Knaack

RITTER UND KLOPSE

14.07. bis 23.07.2012

Eröffnung der Ausstellung
Freitag, 13. Juli um 19 Uhr

Die Künstler aus Wien und Berlin erarbeiteten sich im ständigen Wechselspiel und in dadaistischer Manier die Grundlage für ihre Ausstellung "Ritter und Klopse". In der Warte Für Kunst werden ihre Resultate aus der Auseinandersetzung mit architektonischen Formen sowie Illustrationen zu Rittern, zusammengeführt und weiterentwickelt. Sie hinterfragen dabei die Sinnhaftigkeit von Bildern und Gegenständen und lassen Alltägliches zu sagenhaften Wesen und fremd-vertrauten Collagen zusammenwachsen. Aus ihrem Spiel mit Socken, Streichhölzern, Bechern, Metall und Teppichresten entstehen so Geschichten, die tragikomisch anmutend den Betrachter in Erstaunen versetzen.

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Lotte Dietmar, Stefan Gebhardt, Frederick Vidal

NACHHALL ²

30.06. bis 09.07. 2012

Eröffnung der Ausstellung
29.06. 2012 19.00 Uhr

Konzert:
oldseed
08.07. 2012 21.00 Uhr



Nachhall 2

"Als das Paradies fiel, zersplitterte es. Wir bemühen uns seitdem, die Splitter einzusammeln, hier ein Fitzelchen persönliches Glück, dort ein Schimmer Schönheit, und es mit all unserer Kraft zu kleben.
Wir suchen danach, aber wenn es uns begegnet, dann meist zufällig.
In der mühsamen Art der Goldwäscher durchsieben manche nachhaltig die Abwässer einer Realität, die das Paradies bequem zu synthetisieren versucht, dabei aber häufiger das Gegenteil erreicht und die Splitter im Abfluss verschwinden lässt. Die Partikel, die sie dabei herausfiltern, verschweißen sie auf die eine oder andere Art, jeder mit seiner eigenen Kraft als Bindemittel, zu Fragmenten – man könnte auch sagen, sie recyceln. Die Fragmente, die sie so produzieren, lassen leise das Klirren nachhallen."
Tina Strippel

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Hiromi Nakajima

REPETITIONS

16.06. bis 25.06.2012

Eröffnung der Ausstellung
15.06.2012 19.00 Uhr

WEINBERG - KRUG
SinisterSisters • Pretty Dark Wave • DJ Tom X
15.06.2012 22.00 Uhr



Hiromi Nakajima

Was ist das Gute und was ist das Böse?Und wie viel von beidem steckt in einem selber? Die japanische Künstlerin Hiromi Nakajima aus Tokyo befragt in ihrer eng an Märchen und Sagen angelegten Arbeit Repetitions ihre eigenen Dämonen, die tief in ihr verborgen zu sein scheinen und kreiert dabei eine genauso liebliche wie grausame Parallelwelt, in der - entgegen aller Grimmschen Märchenklischees - das Böse stets die Oberhand zu haben scheint. Im letzten Akt ihrer kleinen Horror-Allegorien wird jedes Happy End im Keim erstickt. Wie eine unsichtbare Kraft hängt es sich an seine Opfer - bei Hiromi Nakajima sind dies meist surreal anmutende Kreaturen, die zwischen Naturkundebuch und Gruselfilm changieren und die stellvertretend für das Innere unheimliche Wesen stehen. Mit Hilfe ihrer auf das Papier gebrachten Dämonen macht Hiromi Nakajima jagt auf Ihre eigenen Dämonen. Dabei imaginiert sie eine eigene Welt, weit weg von unserer Wirklichkeit, nicht um der Realität zu entfliehen, sondern um ihr, mittels Ihrer Träume, auf Augenhöhe zu begegnen.

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Alexander Gehring

MESSAGES FROM THE DARKROOM

02.06. bis 11.06.2012

Eröffnung der Ausstellung
01.06.2012 19.00 Uhr

Begrüssung
Prof. Dr. Anna Zika

www.alexandergehring.com

Lotte Reimann

Messages from the Darkroom befasst sich mit der Verbindung von Okkultismus und Photographie. Parallel zum Einzug der Photographie in die Geschichte der neueren Medien entstand um 1900 eine Welle okkulter Wissenschaften, die sich der Photographie als Medium vermeintlich unbeirrbarer, da rein technischer Realitätswiedergabe zur Beweisführung parapsychologischer Phänomene bedienten. Photographien von Geistern, Phantomen und übernatürlichen Ereignissen waren das Ergebnis dieser im Abseits der Öffentlichkeit entstandenen Forschungen, die durch ihre Obskurität eine Sonderstellung in der Geschichte der Photographie einnehmen.
Die Arbeit Messages from the Darkroom bedient sich dieses ambivalenten Charakters und stellt Verknüpfungen von Photographie und Okkultismus heraus, um im Grenzgebiet von photographischer Wahrheit und möglicher Fiktion die Photographie auf ihr magisches Potenzial hin zu betrachten. Zwischen dem abgedunkelten Séanceraum und der photographischen Dunkelkammer entsteht so ein Austausch von Imaginationen, in dem sich der eigentlich faktisch-rationale Prozess des Photographierens als durchaus übernatürlich herausstellt.

Die Ausstellung von Alexander Gehring ist der Auftakt der Ausstellungreihe für diesen Sommer, indem in der Warte Für Kunst an 111 Tagen die Werke und Positionen
von 11 jungen nationalen und internationalen KünstlerInnen gezeigt werden. Begleitend zu den Ausstellungen sind themenbezogene und außergewöhnliche
Veranstaltungen geplant, die den bestehenden Kunstbegriff hinterfragen und auflockern.

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111_8_11

In diesem Sommer werden an hundertelf Tagen die Werke und Positionen von elf jungen nationalen und internationalen KünstlerInnen in acht Ausstellungen gezeigt.
Begleitend zu den Ausstellungen sind themenbezogene und außergewöhnliche Veranstaltungen geplant, die den bestehenden Kunstbegriff hinterfragen und auflockern.
Im Wechsel findet jedes Wochenende eine Eröffnung oder eine Aktion statt.

Geänderte Öffnungszeiten: Täglich um 17 Uhr.

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Lotte Reimann

COLTS AND FILLIES

28.04. bis 25.05.2012

Eröffnung der Ausstellung
27.04. 2012 19.00 Uhr

Lesung mit Lotte Reimann
24.05.2012 19.00 Uhr

Konzert mit MESTA • POWERDOVE • BIRD
veranstaltet in Kooperation mit dem Weinberg Krug

15.05.2012 21.00 Uhr

www.lottereimann.de


Lotte Reimann

In der Ausstellung mit dem Titel Colts and Fillies erzählt die Künstlerin Lotte Reimann eine fotografisch und literarisch aufgearbeitete Geschichte, die von Sexualität und Kindheit, genauer gesagt, dem Mädchensein handelt. Dabei bedient sich die in Amsterdam und Bielefeld lebende Lotte Reimann autobiografischer und fiktiver Elemente. Sie bringt selbst produzierte Fotografien, sowie gefundene Aufnahmen aus Familienalben und Bilder aus dem Internet mit kurzen Anekdoten, die meist auf persönlichen Erlebnissen basieren und zu Kurzgeschichten weiter gesponnen sind, zusammen.

„Was bedeutet es ein Mädchen zu sein? Was hat Sexualverhalten mit Dominanz zu tun und wie verläuft der Prozess des Sich-etwas-zu-eigen-machens, des Werdens?“, dies sind die Fragen, die sich durch Reimanns Arbeit schlängeln, den Betrachter verwundern und Platz für eigene Interpretationen und Assoziation lassen.

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Friederike Lorenz

NACH WIE VOR

03.03. bis 20.04.2012

Eröffnung der Ausstellung
02.03.2012 18.00 Uhr

Begrüssung
Bernhard Balkenhol

www.friederikelorenz.com


Anne Katrin Carstens

„Meine eigene Arbeit zu beschreiben wird für mich immer schwieriger, weil es sich für mich, je länger ich zeichne, immer weniger fassen lässt welche Form, welches Zeichen, welche Linie mich so beschäftigt, dass ich sie in einer Zeichnung verwende.
Dennoch würde ich die Arbeiten vielleicht so beschreiben, dass sie Bruchstücke des Gesehenen und Erlebten sind. Letztendlich fügen sie sich wie ein Puzzle wieder zusammen und ergeben oft eine ganz andere Geschichte, als die die mich zu Beginn beschäftigt hat. Die jedoch nicht weniger „wahr“ ist.
Es tauchen immer wieder einfache Zeichen in Verbindung mit Text auf, die zum einen Teil persönlich, zum anderen Teil allgemein verstanden werden können.
Oft sind es nur kleine Datails, die manchmal auf einen größeren Zusammenhang hinweisen.
Für mich besteht meine künstlerische Arbeit darin, diese Details aufzuspüren, zu isolieren, zu interpretieren und wieder zusammenzufügen.“

Friederike Lorenz

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WeihnachtsWarte

Kunstbasar

Eröffnung:
Freitag, den 9.12.2011
um 19 Uhr

weitere Verkaufstage:
Samstag, den 10.12. und Sonntag, den 11.12.
von 13.00 bis 19.00 Uhr.

Montag, den 12.12., Dienstag, den 13.12. und Donnerstag, den 15. 12.
von 16.00 bis 19.00 Uhr.


Anne Katrin Carstens

Dieses Jahr stellen wieder 38 spannende internationale und nationale Künstler/innen aus und stellen ihre Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulpturen für einen kleinen Preis zum Verkauf.

Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Kunstwerke werden weitere Ausstellungen im kommenden Jahr realisiert.

Und dieses Jahr bekommt die WeihnachtsWarte sogar Zuwachs! Die benachbarten Galerien. Galerie Petschelt, Galerie Rasch, Atelier Philo1, werden sich an dem Basar anschließen und die Frankfurter Strasse an fünf Tagen im Dezember in eine vorweihnachtliche Shoppingmeile verwandeln.

Teilnehmende Künstler/innen:
Maxwell Anderson/Fotografie/London/ Milena Carstens/Fotografie/Berlin/ Lotte Dietmar/Malerei/Kassel/ Jens Ertelt/Zeichnungen/Kassel/ Nieves de la Fuente/Fotografie/Madrid/ Stefan Gebhardt/Malerei/Kassel/Alexander Gehring/Fotografie/Berlin/ Jens Gerber/Fotografie/Leipzig/ Judtih Groth/Buch/Kassel/ Maude Grübel/Fotografie/Marseille/ Peter Hübert/Fotografie/Dortmund/ Thilo Jenssen/Malerei/Kassel/ Tanja Jürgensen/Fotografie/Kassel/ Kerstin Kais/Grafik/Berlin/ Katrin Kamrau/Fotografie/Antwerpen/ Anja Köhne/Fotografie/Kassel/ Kati Liebert/Objekt/Kassel/ Birka Machmor/Objekt/Kassel/ Mitko Mitkov/Buch/Hamburg/ Charlotte Mumm/Malerei/Amsterdam/ Hiromi Nakajima/Malerei/Tokio/ Bernhard Prinz/Fotografie/Hamburg/ Barbara Proschak/Fotografie/Berlin/ Renè Rogge/Comic/Kassel/ Lars Rosenbohm/Malerei/Bielefeld/ Marina Rüdiger/Objekt/Kassel/ Sally Schütz/Malerei/Kassel/ Sabine Stange/Fotografie/Kassel/ Daniel Stubenvoll/Fotografie/Gent/ Spitzweg & Braun/Objekt/New York/Kassel/ Christian Tiefensee/Fotografie/Leipzig/ Frederike Vidal/Buch/Kassel/ Frederik Vidal/Fotografie/Hamburg/ Melanie Vogel/Fotografie/Kassel/ Duncan Whyte/Fotografie/Göttingen/ Paula Winkler/Fotografie/Berlin/ Anna Zika/Buch/Essen/ Christian Zsagar/Malerei/Koblenz

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Some Friends

Zusammentreff von
Theorie und Praxis

20.11 bis 03.12.2011

Eröffnung und Buchvorstellung
19.11. 2011 19.00 Uhr

Anne Katrin Carstens

Fotografien
PHILIPP DORL, KATJA GLÄSS, KATRIN KAMRAU, MAURICE KOHL, UTA NEUMANN, BÄRBEL PRAUN, CHRISTIAN TIEFENSEE, ANJA VORMANN, PETRA WARRASS, LUISA ZANZANI, THOMAS ZIKA

Buch
BILDKULTUREN I+II, PROF. DR. ANNA ZIKA, FH BIELEFELD

Die Ausstellung SOME FRIENDS bietet einen Querschnitt aktueller Fotografie aus dem deutschsprachigen Raum, kuratiert von der Kunstwissenschaftlerin Prof. Dr. Anna Zika, seit 2001 Professorin für Theorie der Gestaltung an der Fachhochschule Bielefeld.
An den Wänden werden für zwei Wochen die Arbeit von Philipp Dorl, Katja Gläss, Katrin Kamrau, Maurice Kohl, Uta Neumann, Bärbel Praun, Christian Tiefensee, Anja Vormann, Petra Warrass, Luisa Zanzani und Thomas Zika zu sehen sein.

Am Abend der Eröffnung wird im Rahmen der Ausstellung Anna Zika ihr neues Buch „Bildkulturen“ vorstellen: in zwei Teilbänden widmet sich die Autorin ästhetischen Problemstellungen und Kategorien (z.B. Repräsentation, Ordnung, das „Schöne“, das „Erhabene“), die sie auf zeitgenössische Bildproduktionen überträgt. Some Friends präsentiert eine Auswahl der in Band II von Bildkulturen erörterten Positionen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln die historischen Genres Landschaft, Porträt oder Stilleben aktualisieren.

Insofern es sich bei einigen der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler um ehemalige Studierende der Professorin handelt, wird die wechselseitige Beziehung von Bilder denken und Bilder produzieren besonders offensichtlich.

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Anne Katrin Carstens

Forschungs-
station für Innenwelten und Zwischenräume

Finissage:
Freitag den 21. Oktober
um 19 Uhr

Personauten-Training des Fliehkraft-Ensembles

geänderte Öffnungszeiten:
19. und 20. Oktober
von 16 bis 19 Uhr

Anne Katrin Carstens

Kann der Zustand der Schwerelosigkeit bei absoluter Bodenhaftung erreicht werden?
Eine Begegnung im bezugsarmen Raum mündet in Kontaktaufnahme und Ablösungsprozessen. Das Rangeln zwischen Aktiv und Passiv beginnt: gravitätische Bahnen und freier Fall, Anziehung der Körper, Rotation um eine unbekannte Größe. Die Versuchsauswertung obliegt dem Betrachter außerhalb des Bezugssystems.
Die Forschungsstation für Innenwelten und Zwischenräume ist in der Warte für Kunst eingerichtet.

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Eine Soirée

der besonderen Art

Am Freitag, den 14. Oktober
ab 19 Uhr

mit
Rene Rogge
Raumgestaltung/Comic

Birte Wolter
Gitarre/ Gesang
Berthold Mayrhofer
Kontrabass

und Dj´s
Aiko Okamoto
Tilman Hatje

PIP PAP

Der Illustrator Rene Rogge wird die Galerie mit seinem sehr exakten Strich in einen begehbahren Comic verwandeln.

Im Laufe des Abends wird dieses Graffito zur Leinwand für die dunklen Klangbilder von Birte Wolter, Singer/Songwriterin aus Hildesheim. Sie hat die Geschichte des Rock inhaliert und atmet sie auch gerne aus. Birte wird am Kontrabass begleitet von Berthold Mayrhofer, einem Fels der internationalen Jazzszene, der in Kassel zum Findling geworden ist.

Unsere sehr geschätzten Dj´s Aiko Okamoto (Dj Panda, Tokonoma) und Tilman Hatje schieben im Anschluss die gesamte Galerie auf die Startrampe für eine intergalaktische Reise von Japan-Disco bis Afrika-Minimal.

Website
www.renerogge.com
www.myspace.com/birtewolter

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Duncan Whyte


Duncan Whyte

EVIDENCE


27. August bis 06. Oktober 2011

Eröffnung der Ausstellung
Freitag 26. August um 19.00 Uhr

Begrüssung
Monte Packham

Gespräch zur Kassler Museumsnacht
03. September 2011 um 18.00 und 20:30 Uhr

Website
www.duncanwhyte.com


In der Nacht gehen mancherlei Dinge zu Bruch. Sie werden zerschlagen, zerbrochen, Dinge werden zerstört. In der fotografischen Arbeit Evidence spürt der Londoner Künstler Duncan Whyte Nicht-Tatorte in Ihrer destruktiven Unordnung auf. Er zeigt rührend unbarmherzig nächtliche Szenen, die hässlich, plump und lächerlich erscheinen und dabei versuchen den Charakter einer Gesellschaft zu beschreiben, in der der Mensch scheitert, seine Welt in einem geordneten Zustand zu halten.

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Jens Ertelt

IT IS A SAD END FOR A BEAUTIFUL WORLD

18. Juli bis 18. August 2011

Eröffnung
18.Juli um 19 Uhr

Diskussion
Ursula Panhans-Bühler

Website
www.jensertelt.de


PIP PAP

Der Zeichenprozess setzt immer eine Vorstellung, ein sich-vorstellen und das vor-das-Bild-stellen voraus. Der Zeichner stellt sich vor, wie sein Verhältnis zum Gegenstand ist, reflektiert seine eigene Position hierzu und setzt sich körperlich dem Herstellungsprozess aus. Die Vorstellung als Basis geht von der Wahrnehmung aus, deren Basis wiederum das Sehen ist. Zeichnen ist also ein Prozess der bildnerischen Herstellung und Reflexion von Wahrnehmung. Das Resultat ist ein Bild, ein Produkt, dessen Wirkung und Bedeutung einen Betrachter voraussetzt. Die Wirklichkeit ist somit nicht automatisch Teil des Bildes (der Zeichnung), sondern im besten Falle das Bild, das wir uns von einem Ding machen. Das Bild der Wirklichkeit ist aber durch das Medium vermittelt und bildet deshalb einen „Verweisungszusammenhang“. Diese Verweisung spiegelt ein Modell von Wirklichkeit wider und wird dadurch selbst wirklich, es wirkt als eine spezifische Wirklichkeit. Wirklichkeit ist immer durch Wahrnehmung vermittelt. Die Zeichnung generiert ein Bild, das Produkt einer Wahrnehmung und gleichzeitig Wahrnehmungsanlass ist. Wir haben bestenfalls eine Ahnung dessen, was die ursprüngliche Wahrnehmung gewesen ist, wir können es jedoch nicht verifizieren, denn jede Wahrnehmung ist anders. Die klassische, vom Bild wegführende Wirklichkeit verschwindet, denn das Medium und die Wahrnehmung sind selbstreferenziell. Es gibt keinen Grund mehr, über das Bild hinaus nach Sinn zu suchen: das traurige Ende einer schönen Welt.

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Daniel Stubenvoll

PIP PAP

15. Juli bis 17. Juli 2011
15 - 20 Uhr

Eröffnung
14. Juli
um 17 Uhr

Gespräch
mit Daniel Stubenvoll
und Kim-Andre Schulz
16. Juli um 14 Uhr

Website
www.danielstubenvoll.de


PIP PAP

Der pip Knopf war immens wichtig auf der Fernbedienung meines ersten TVs. Du drückst ihn und das Bild rutscht nach oben in die Ecke und doppelt sich erstmal. Dann kannst du umschalten, zum Beispiel bei Werbung. Oben im kleinen Bild bleibt dann der Sender und das große Bild wechselt den Kanal. Du brauchst aber schon zwei Ausgänge am Receiver, sonst bleibt das kleine Bild stehen und dann tut sich da nix mehr. Ich konnte auf diese Weise ganz wunderbare Gesichtsausdrücke bei Moderatoren festhalten.

Den pap Knopf hatte ich noch nicht, der kam erst später. Heute würdest du das Splitscreen nennen, halbe halbe also. Auch nicht schlecht, war vor allem für Videotext gedacht. Eine Funktion, Bilder ineinander und nebeneinander zu bringen ist schon eine spannende Sache. Bleibt nur die Frage, wer dieser Typ ist.

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kijk:papers

Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen

02. bis 12. Juni

Eröffnung
Donnerstag 02. Juni,
19.00 Uhr

kijk:papers ist geöffnet am: 02./03./04.06. 15 - 21h
05.06. 15 - 19h
06.06. und 09.06. 16h - 19h

organized by:
Malenki
Kijk Papers

Im Juni wird erstmalig die Veranstaltung kijk:papers in der Warte für Kunst stattfinden.
Vom 02. bis zum 12. Juni zeigen wir mehr als 80 selbstverlegte Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen mit kleiner Auflage unter anderem aus Belgien, Deutschland, England, Frankreich, den Niederlanden und den USA. In der Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit die einzelnen Bücher in entspannter Atmosphäre zu entdecken und mit den anwesenden Autoren ins Gespräch zu kommen.

mit dabei: Michael Anhalt (nl) I Xavier Antin (fr) I Arno Auer (de) I Annemie Augustijns (be) I Jezabel Baudo (de) I Beierle + Keijser (nl) I Noah Beil (us) I Harvey Benge (fr) I Alexander Binder (de) I Thomas Bonfert (at) I Dani Cardona (es) I Sarah Carlier (nl) I Claudia Christoffel (de) I Annelies de Mey (be) I Marion Denis (de) I Patrick Desbrosses (de) I Maarten Dings (be) I Daniela Djukic (de) I Mario Dollinger (de) I Katharina Fricke (de) I Vesko Gösel (de) I Simon Hempel (de) I Marianne Hommersom (nl) I Samuel Henne (de) I Margret Hoppe (de) I Debby Huysmans (be) I Marco Jacobs (be) I Philip Kistner (de) I Köhle + Vermot (ch) I Karsten Kronas (de) I Calin Kruse (de) I Mathieu Lambert (fr) I Mårten Lange (se) I Elke Lannoo (be) I Pierre Le Hors (us) I Tamara Lorenz (de) I Freya Maes (be) I Judith Michel (de) I William Minke (de) I Mitko Mitkov (bg) I Ingo Mittelstaedt (de) I Chris Mottalini (us) I Conrad Müller (de) I Florian Oellers (de) I Kalle Sanner (se) I Jenny Schäfer (de) I Helena Schätzle (de) I Robert Schlotter (de) I Arne Schmitt (de) I Roman Schramm (de) I Anne Schwalbe (de) I Theo Simpson (uk) I Christian Tiefensee (de) I Sarah Therry (be) I Markus Uhr (de) I Jan Dirk van der Burg (nl) I Rob van der Nol (nl) I Stefan Vanthuyne (be) I Grant Willing (us) I Weronika Zielinska (pl)

Zwischen dem 02. und dem 05. Juni finden Künstlergespräche, Verlagspräsentationen, book launches und signings statt. Das aktuelle Programm steht auf: blog.malenki.net

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Jean - Philippe Brunaud

EAT ME! MUTATIONS

05. März bis 20. Mai

Eröffnung
Freitag 04. März , 19.00 Uhr

Einleitung
Dr. Kai U. Jürgens, Kiel

vertreten durch

Galerie Petschelt

0049.(0)160. 97500051
info@ulrike-petschelt.de
www.ulrike-petschelt.de
Jean Philippe Brunaud
 
Mutations – EAT ME!, Acryl auf Papier, 120 x 80 cm, 2006

Jean Philippe Brunauds ebenso ungewöhnliche wie hintergründige Kunst zeigt den Menschen nicht mehr im Einklang, sondern im steten Ringen mit der Natur, gegen die er zunehmend an Boden verliert. Seltsame Metamorphosen finden statt, Verwandlungen, bei denen neue und unerwartete Bestandteile des Körpers gegen ihren Besitzer zu rebellieren scheinen. Unheimliche Wesenheiten bilden sich, amorphen Quallen oder submarinen Kleinstlebewesen nicht unähnlich, die in eine Zeit hineintreiben, in der der Mensch vergessen scheint. Schließlich sind da immer wieder die Umrisse von Köpfen, in denen eine ungekannte Vegetation sichtbar und nur knapp gebändigt wird. Der anonymisierte Mensch droht, inmitten diesen Schauspiels einer unaufhörlichen Verwandlung verloren zu gehen.

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Stephanie Heike

KURZWAREN

5. Januar
bis 24. Februar 2011

Vernisage
Freitag 14. Januar
ab 19.00 Uhr

Finissage
25. Februar 2011
um 21.00 Uhr

Mit musikalischer Beilage:
Prunella Explosion, Alberta Alert + DJanes

Kurzwaren
Stephanie Heike beschäftigt sich in Ihrer Ausstellung KURZWAREN mit der medialen Darstellung von Sexualität in der heutigen Gesellschaft. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob es einen persönlichen oder gar individuellen Zugang zur eigenen Sexualität gibt. Und inwiefern das eigene Körperbild unabhängig sein kann von der, durch zunehmende mediale Präsenz geprägten, visuellen Vorbildung.

In einer Ihrer aktuellen Arbeiten, einer Installation von in Handarbeit angefertigten „Stoffobjekten“, deren Gestaltung an spießig-verstaubte Wohnkultur erinnern, karikiert sie die konsumorientierte Verfügbarkeit in der Darstellung des Körpers.

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WeihnachtsWarte

Eröffnung
Freitag 10. Dezember
ab 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage
11. / 12. / 14. / 16. Dezember von 16- 19 Uhr

In der WeihnachtsWarte können Sie gross- und kleinformatige Kunstwerke für den grossen und klein-
formatigen Geldbeutel von nationalen und inter-
nationalen Künstlern und Künstlerinnen erwerben und unterstützen somit die Warte bei der Realisierung der nächsten Ausstellungen.

Weihnachtswarte
Teilnehmende Künstler:

Maxwell Anderson / Fotografie / London, Sabine Bielmeier / Fotografie / Kassel, Milena Carstens / Fotografie / Berlin, Kiki Feicht / Malerei / Quedlinburg, Alexander Gehring / Fotografie / Berlin, Philipp Graf / Objekt / Berlin, Jens Gerber / Fotografie / Köln, Albert Grøndahl / Collagen / Prag, Stefanie Heike / Objekt / Kassel, Bernd Hübner / Malerei / Kassel, Kerstin Kais / Malerei / Berlin, Tom Kais / Malerei / Berlin, Janina Krepart / Objekt / Hamburg, Jan Köhler / Fotografie / Kassel, Minu Lee / Fotografie / Kassel, Diego Mendoza / Fotografie / Kassel, Murx / Malerei / Kassel, Jens Nagels / Fotografie / Kassel, Hiromi Nakajima / Malerei / Tokio, Bernhard Prinz / Fotografie / Hamburg, Lars Rosenbohm / Malerei / Bielefeld, Vincent Sojic / Malerei / Marseille, Sabine Stange / Fotografie / Kassel, Janine Stratmann / Objekt / Berlin, Daniel Stubenvoll Fotografie / Objekt / Hamburg, Andreas Thein / Fotografie / Düsseldorf, Karin Then / Fotografie / Berlin, Catrine und Olaf Val / Malerei / Objekt / Kassel, Frederik Vidal / Fotografie / Hamburg, Melanie Vogel / Fotografie / Kassel, Isabelle Wenzel / Fotografie / Amsterdam, Duncan Whyte / Fotografie / Göttingen, Paula Winkler / Fotografie / Berlin, Christian Zsagar / Grafik / Koblenz

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Einbruch in die Warte, Ausstellung vorläufig ausgesetzt

IHRE HILFE WIRD BENÖTIGT


In der Nacht vom 17. auf den 18. November wurde in die Warte eingebrochen und sämtliches Videoequipment und somit ein Grossteil der Exponate der Ausstellung "Vertikalspannungen" von Dennis Feser gestohlen. Die Ausstellung muss deshalb auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden.

Das Ausstellungs Equipment war komplett von Förderern kostenlos zur Verfügung gestellt worden und muss nun natürlich ersetzt werden. Leider konnte aufgrund knapper finanzieller Mittel keine Versicherung der Gegenstände abgeschlossen werden. Der enstandene Schaden von rund 1500 Euro muss nun privat aufgebracht werden.

Galerie Räuberei
Hierfür möchte ich Sie um Hilfe bitten. Mit einem kleinen Geldbetrag können Sie dazu beitragen, daß ich den Schaden begleichen kann und weiterhin Förderer die Warte durch Sachleistungen unterstützen.



Vielen Dank für Ihre Hilfe!


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Dennis Feser


Dennis Feser

VERTIKALSPANNUNGEN


06. November bis 05. Dezember 2010

Eröffnung
Freitag 5. November um 19.00

Website
www.dfeser.com

Dennis Feser arbeitet an den Rändern von Performance, Video, Mode und Skulptur. Für seine Arbeiten entwickelt er Körpererweiterungen, die auf eigentümliche Weise zwischen Bekleidung, Prothese und skulpturalen Auswüchsen changieren und sich ironisch wie neurotisch mit Identitätsmustern und der Idee des Natürlichen auseinandersetzen.

Sein neustes Video „Vertical Distraction" nimmt als Ausgangspunkt den Stadtkörper Frankfurt und die Skyline. Feser beschäftigt sich mit den beobachteten Architekturen, ihrem Rückwirken auf den eigenen Körper. Stadtlandschaft betrachtet als Ausformungen eines menschlichen Organismus. Neben der aktuellen Arbeit zeigt die Warte für Kunst frühere Videos und Fotografien des Künstlers.

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Lars Rosenbohm

SO TUN ALS OB


04. September bis
17. Oktober 2010

Eröffnung
Freitag 3. September
um 19.00

Begrüssung
Daniel Neugebauer (Kunsthalle Bielefeld)

Website: www.larsrosenbohm.de


Thein Eigenheim

"... Lars Rosenbohms Medienwahl beschreibt den Dialog zwischen Privatem und Öffentlichem. Poster oder Fotos mit dem Gesicht des Künstlers deuten eine Privatheit an, die von der Bearbeitung dieser allerdings nur teilweise eingehalten wird. Man kann die gestischen, ironisierenden Übermalungen natürlich als Kommentar zu seiner Person sehen – genauso sind sie aber auch Masken, Camouflage,Versteck ..."
(Daniel Neugebauer, 2010)

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Milena Carstens und
Paula Winkler

BENEFIT OF THE DOUBT


24. Juli bis 29. August 2010

Eröffnung
Freitag 23. Juli um 19.00

Die Ausstellung bringt die vordergründig gegen-
sätzlichen Arbeiten der Berliner Fotografinnen Paula Winkler und Milena Carstens in der Warte für Kunst zusammen.

benefit of the doubt –
der Zweifel des Entkörperlichten.

Paula Winkler stellt mit ihren Porträts die Entkörperlichung des Gender mittels des Körpers in seiner Pose ins Zentrum ihrer Arbeit. Die Entkörperlichung der geschlechtlichen Verortung durch gesellschaftlich normierte Attribute in die Verlagerung auf eine Vielzahl möglicher Kategorien von Geschlecht. Hier werden Körper jenseits der Normen und Kategorien inszeniert und ein Raum jenseits der allgemein akzeptierten Existenz der zwei-
geschlechtlichen Identität geöffnet und als Haltung präzisiert.
Thein Eigenheim

Milena Carstens
spielt mit dem komischen Moment im Szenischen. Nicht der Körper – und der Körper umfasst in dieser Arbeit auch Flora und Architektur – bilden die Physis des Bildes, sondern die Metaphysis des Dargestellten und die Darstellbarkeit ebendieser Metaphysis trägt die Szene. So wirken ihre Bilder entrückt, eher einem Traum entnommen, aus dem man soeben erwacht ist und sich nur in Standbildern erinnert, denn der Realität entsprungen, wenngleich diese Diskrepanz nicht das Leitmotiv der Arbeit darstellt. So gegensprüchlich die Motive und Positionen beider Künstlerinnen anmuten: Zwischen körperlicher Inszenierung und räumlicher Szene, Physis und Metaphysis, ist ihnen der Moment der Decorporation, der Zweifel am ersten Blick, dem Verlassen des normativen Raumes gemein.

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Aktion

STRICK AUCH DU DICH ZUM KÜNSTLER!


Einladung zur Aktion
im KunstStrickBetrieb

zum Rundgang der Kunsthochschule Kassel

11. bis 18. Juli 2010

Öffnungszeiten
unter der Woche
16.00 bis 20.00 Uhr
am Wochenende
11.00 bis 20.00 Uhr

www.rundgang2010.de
Thein Eigenheim

Stricken

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Jung Im Seo

REALER RAUM vs.
GEISTIGER RAUM


Abschlussarbeit bei Prof. Joel Baumann

07. bis 10. Juli 2010
Thein Eigenheim

Eröffnung der Ausstellung

Mittwoch 07. Juli 2010, um 19.00 Uhr

Öffnungszeiten für diese Ausstellung
16.00 bis 19.00 Uhr

In Ihrer künstlerischen Abschlussarbeit setzt sich Jung Im Seo zeichnerisch und installativ mit dem Gedanken zur Existenz des geistigen Raumes und des realen Raumes auseinander. Der reale Raum ist physikalisch messbar und somit seine Größe definierbar. Aber kann ein geistiger Raum wie ein realer Raum existieren? Welches sind die Parameter dazu? Und wie verhalten sich beide Räume, wenn sie aufeinander stossen?

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Andreas Thein

EIGENHEIM


15. Mai bis 4. Juli 2010

Eröffnung
Freitag, den 14. Mai 2010
um 19.00 Uhr

Begrüssung
Lothar Schmidt

Andreas Thein ist ein Künstler, der als Fotograf die Alltäglichkeiten und ihre Geschichte mit erstaunlicher
Klarheit ins Bild rückt. Damit lässt er uns in Welten eintauchen, die uns zwar umgeben, meist jedoch durch unsere Blindheit gegenüber dem Normalen
gar nicht mehr wahrgenommen werden können.

Website:
www.athein.com
Thein Eigenheim


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Warte für Kunst
Ausschau halten, Verbindung knüpfen, zur Schau stellen. Die Warte für Kunst ist Ausstellungsort und zugleich Experimentierfeld für engagierte, innovative, junge Kunstschaffende. Gezeigt werden alle Facetten zeitgenössischer Ausdrucksformen - von Fotografie, Video, Malerei bis zur Performance. Die Warte soll als Plattform für den Austausch von und mit Künstler/innen etabliert werden. Workshops, Vorträge und Artist Talks werden zum regelmässigen Programm gehören.

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Unterstützt von:

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